Dramatische Folgen des Rauchens:

Rauchen ist in Zusammenhang mit ungesunder Ernährung und unzureichender Bewegung ein wesentlicher Risikofaktor für schwere chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Krebs.

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Statistische Todesfälle des Rauchens

Jedes Jahr sterben deutschlandweit laut Expertenmeinungen zwischen 110.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens – weltweit sind es über sechs Millionen Menschen. Der Konsum von Tabak war für 15 Prozent der Tode von Männern und 7 Prozent von Frauen. 

Folgen des Rauchens

Akute Vergiftung

Nikotin ist ein stark wirksames Gift. Die beim Rauchen vom Körper aufgenommenen Mengen sind grundsätzlich schädlich. Für eine akut lebensbedrohliche Vergiftung reichen sie in der Regel jedoch nicht aus. Wird Tabak allerdings verschluckt oder gegessen, kann das tödlich sein.

Kleinkinder sind besonders gefährdet, bei ihnen genügt bereits der Verzehr einer einzigen Zigarette. Zeichen einer akuten Vergiftung sind Übelkeit, Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Schwindel, Durchfälle und Erregungszustände. Der Tod tritt durch Atemlähmung oder Herzstillstand ein.

Beschleunigte Alterung

Das Rauchen belastet den Körper in erheblichem Maße mit Schadstoffen, die den Alterungsprozess beschleunigen. Das Immunsystem ist geschädigt, die Wundheilung gestört. Die Haut der Raucher verliert an Spannung, wird schneller faltig und unelastisch. Gelbe Zähne und verfärbte Fingerspitzen lassen den Raucher auch optisch älter erscheinen, als er ist. Dem beschleunigten Alterungsprozess entspricht eine verkürzte Lebenserwartung. Mehr als die Hälfte der regelmäßigen Raucher stirbt vorzeitig.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rauchen schädigt die Blutgefäße und fördert die Gefäßverkalkung. Außerdem nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes ab und die Durchblutung aller Organe verschlechtert sich. Der chronische Nikotinkonsum ist mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Mögliche Folgen sind Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen im Bereich von Armen und Beinen oder ein Herzinfarkt. Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, ist bei Rauchern etwa doppelt so hoch als bei Nichtrauchern.

Diabetes

Rauchen wirkt sich auch auf den Zuckerstoffwechsel negativ aus. Es gibt Hinweise darauf, dass Rauchen die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin verringert. Nachgewiesen ist, dass Raucher ein doppelt so hohes Risiko haben, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, als Nichtraucher. Damit steigt auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenversagen an. Beides kommt bei Zuckerkranken (Diabetikern) ohnehin häufiger vor als bei Nichtdiabetikern. Rauchen steigert das Risiko zusätzlich.

Erkrankungen der Lunge

Tabakrauchen erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Abhängig von der Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag und der Zahl der „Raucherjahre“ erkranken Raucher 20- bis 30-mal häufiger an Lungenkrebs als Nichtraucher. Bei Menschen, die das Rauchen bereits in frühen Jahren begonnen haben, ist das Risiko besonders groß.

Auch Passivrauchen kann einen Lungenkrebs auslösen. Nur weniger als zehn Prozent aller Lungenkrebserkrankungen hängen nicht mit dem Tabakkonsum zusammen.

Unabhängig davon begünstigt Rauchen die Entstehung einer chronischen obstruktiven Bronchitis (COPD). Schadstoffe aus dem Zigarettenrauch stören die Selbstreinigung der Bronchien durch die Flimmerhärchen, dadurch entwickeln sich leichter Entzündungen.

Der chronische Entzündungsreiz führt zu einem allmählichen Umbau der Atemwege, die sich dadurch im Verlauf der Erkrankung immer weiter verengen. Das beeinträchtigt vor allem die Ausatmung, sodass es langfristig zu einer Überblähung von Lungenbläschen kommen kann (Lungenemphysem). Daraus folgt eine zunehmende Atemnot. Die nicht mehr richtig funktionierende Lunge verschlechtert die Sauerstoffversorgung des ganzen Körpers und kann außerdem zu einer Überlastung des Herzens führen.

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